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Bei
jeder Lieferung von pflanzmich.de bekommen Sie eine ausführliche Pflanz-
und Pflegeanleitung mitgeliefert. Im Vorfeld sollten Sie schon folgende
Punkte beachten:
Pflanzzeit: Containerpflanzen können
jederzeitgepflanzt werden, auch im
Sommer.
Pflanzzeit für Freilandpflanzen: Ab September/Oktober
bis ca. Mitte Dezember bei Frostfreiheit Wichtig ist
lediglich, dass der Boden tagsüber halbwegs frostfrei ist. Die
Pflanzung im Herbst hat den Vorteil, dass sich die Pflanzen schon an
den neuen Standort gewöhnen können und die Wurzeln schon anfangen,
auszuschlagen. So können Sie im kommenden Jahr ohne größere
Anwuchsphase voll durchtreiben.
Umgehende Pflanzung planen. Pflanzen von Pflanzmich.de kommen
direkt vom Acker in den Garten und sollten nicht lange in der Gegend
herumstehen, auch wenn Sie sehr gut geschützt in unseren patentierten
Schutzsäcken geliefert werden. Am besten ist eine Pflanzung innerhalb
von 72 Stunden nach Empfang vorzunehmen.
Sollten die Pflanzen doch einmal zwischengelagert werden müssen,
so reicht es völlig aus, die Pflanzen kühl und die
Wurzeln feucht zu halten. Beherzigt man die Faustregel "Schütze
die Wurzeln vor Sonne und Wind", vertragen die meisten Gehölze
problemlos eine Lagerung von 2-3 Wochen, ohne dass das Anwachsen gefährdet
ist. Eine noch längere Lagerung ist auch kein Problem; schlagen
Sie sie einfach ein: Graben Sie provisorisch einen kleinen Graben, stecken
die Wurzeln hinein und bedecken die Wurzeln mit Erde, die sie anschließend
festtreten.
Humus oder Torf bereithalten: Wurzeln lieben es, wenn Sie in
ein nährstoffreiches Umfeld gepflanzt werden. Denken Sie also daran,
beim Eingraben der Wurzeln, ordentlich Humus oder Torf beizumischen.
So erleichtern Sie das Anwachsen der Pflanzen auch und gerade auf Böden,
die von vornherein etwas "karg" sind.
Unmittelbar vor der Pflanzung müssen Sie die
Wurzeln, bzw. Container ordentlich wässern, so dass die Wurzeln
triefend nass sind. Bei Containerpflanzen sollten Sie die Töpfe
solange in ein Wasserbad halten, bis keine Bläschen mehr aufsteigen.
Wurzelnackte Pflanzen sollten einige Stunden in ein Wasserbad gestellt
werden, damit sich die Wurzeln ordentlich "vollsaugen" können.
Nach der Pflanzung kann um die Pflanzen Rindenmulch gestreut
werden. Das verhindert, dass bei einem sehr strengen Winter
der Frost zu dauerhaft in den Boden eindringt und die Frisch eingewurzelten
Pflanzen angreift.
Rosenpflanzung, -schnitt und Winterschutz
Bei der Pflanzung sollten Sie auf jeden Fall die Wurzeln ca. um eine Handbreite einkürzen, dadurch wird der Wurzelaustrieb und die Nährstoffaufnahme gefördert. Die Triebe selbst auch um 10-20 cm (in manchen Fällen wurden die Einkürzungen schon vorgenommen). Tauchen Sie die Rosen ca. 20 Stunden im Wasserbad. Pflanzen Sie die Rosen dann in einen spatentiefen Graben bzw. ins Pflanzloch, treten Sie die Erde fest an. Vertrocknete Äste entfernen.
Nach dem Pflanzen die Rosen bis ca. 15 cm hoch mit Erde anhäufeln, dies schützt vor Trocken- und Frostschäden.
Rosen ab dem 2. Standjahr können im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Kletter-, Strauch- und historische Rosen am besten nur auslichten und vertrocknete Triebe entfernen. Beet- und Edelrosen können bis auf 20 cm zurückgeschnitten werden, gleich nach Winterende. Zwergrosen können mit der Heckenschere zurückgeschnitten werden. Bei Stammrosen entfernen Sie dünne und nach innen wachsende Triebe und trockene Triebspitzen. Die restlichen Triebe kräftig zurückschneiden und in Kronenform bringen.
Rose als Kübelpflanze
Rosen, die im Container gezogen wurden, können
Sie auch im Topf oder Kübel halten. Sorgen Sie dafür, dass
auf dem Tontopf eine Drainageschicht ist, damit überschüssiges
Wasser abfließen kann. Nach 4-5 Jahren sollten Sie umtopfen.
Blattläuse im Garten?
Blattläuse sind die unliebsamen Begleiter im
Garten. Sie saugen gerade an jungen Trieben den Pflanzensaft heraus
und übertragen gerne mal Viruskrankheiten und anderes. Zuviel Stickstoffdüngung
im Vorwege macht die Triebe weich und das gefällt den Blattläusen.
Bei Befall lassen sich einzelne Tierchen gut abwischen oder per Wasserstrahl
abspülen. Marienkäfer machen ihnen auch den Garaus. Ameisen
sollten nicht in die Nähe kommen, diese brauchen die Ausscheidungen
der Blattläuse und daher bewahren sie sich die Blattläuse
immer. Verlauste, beschädigte Triebe sollten Sie abschneiden.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Informations-Box: